Datum

05 Jun 2021
Expired!

Uhrzeit

20:00

Tümay Kılınçel: DANSÖZ


Vor der Veranstaltung findet ein „Physical Prologue“ online statt. | Teil des Festivaltickets für alle digitalen Veranstaltungen der ersten Woche (03.06.-06.06.). Ihr entscheidet, ob ihr den vollen Preis von 11 Euro oder den ermäßigten Preis von 6 Euro zahlt. #Paywhatyoucan.


Die Performance “Dansöz” der Choreografin und Performerin Tümay Kılınçel zielt darauf ab, Orientalische Tänze als ernstzunehmendes Genre der westeuropäischen Tanzgeschichte zu verorten. Zentrales Motiv dieses Solostücks ist der Bauchtanz, zu dessen Geschichte sowohl orientalistische, erotisierte und exotisierte Frauenbilder als auch die Entgiftung aus feministischer Sicht gehören. Wie lassen sich mit dem Bauchtanz-Stil ein Raum und eine Sprache der Selbstermächtigung schaffen? Tümay Kılınçel befragt durch einen spielerischen Umgang mit Sprache und Körper-Bildern sowohl stereotype Zuschreibungen als auch Machtverhältnisse im zeitgenössischen Tanz wie in der Gesellschaft. So entwickelt „Dansöz“ eine künstlerische Positionierung, die den Bauchtanz als ernsten und emanzipierten Tanz auf die Tagesordnung des zeitgenössischen Tanzes zu setzen sucht.

Beim digitalen flausen+BANDEN! Festival zeigt Tümay Kılınçel eine eigens entwickelte filmische Version von „Dansöz“.

Regie & Performance: Tümay Kılınçel Dramaturgie: Berna Kurt Outside Eye: Sherin Hegazy Musikdesign & Live-Musik: Leila Moon Lichtdesign: Camilla Vetters, Jost von Harleßem Technische Leitung: Jost von Harleßem Assistenz: Giannis Ntovas Produktionsleitung: Annina Birrer und Franziska Schmidt (produktionsDOCK) Dokumentation und Film: Katharina Seibt

Special Thanks Ya Tosiba für den Track „Bobbas“.

Eine Produktion von Tümay Kılınçel in Koproduktion mit Treibstoff Theatertage Basel, Künstlerhaus Mousonturm, HAU Hebbel am Ufer, FFT Düsseldorf.  Unterstützt durch das NATIONALES PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz  & Gastspielförderung Tanz, gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien & das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. Ermöglicht durch flausen – young artists in residence.

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