Datum

04 Jun 2021
Expired!

Uhrzeit

20:00

Costa Compagnie: Projekt Unabhängigkeit

In Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater und dem flausen+BANDEN! Festival, sowie dem Staatstheater Nürnberg, dem Ballhaus Ost Berlin und dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst.

Dauer: 60 min | Im Anschluss an diese Veranstaltung findet um 21 Uhr ein Nachgespräch online statt. | Teil des Festivaltickets für alle digitalen Veranstaltungen der ersten Woche (03.06.-06.06.). Ihr entscheidet, ob ihr den vollen Preis von 11 Euro oder den ermäßigten Preis von 6 Euro zahlt. #Paywhatyoucan


Was bedeutet Unabhängigkeit heute? Lohnt es sich dafür oder dagegen kämpfen? Und wie wirken Kolonialismus und Rassismus, Ursache vieler Unabhängigkeitsbewegungen, bis heute fort?

Zu diesen Fragen recherchierte und filmte die Berliner Costa Compagnie gemeinsam mit Schauspieler*innen des Oldenburgischen Staatstheaters und des Staatstheaters Nürnberg von 2019-2020 im Südsudan, in Mosambik, in Großbritannien, Katalonien, Bayern und Berlin.

Daraus entstanden im Sommer 2019 die filmisch-journalistische Performance „Independence for All“ am Staatstheater Nürnberg und im Januar 2020 die choreographische Installation „Independence in Space“ am Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg. Aufgrund des Covid-bedingten Proben- und Aufführungsausfalls im vergangenen Jahr beschlossen die beteiligten Künstler*innen aus dem gesamten Material anstelle einer Theateraufführung in Oldenburg einen Dokumentarfilm für das Kino zu entwickeln, der 2021/22 Premiere haben wird.

Im Format PROJEKT UNABHÄNGIGKEIT stellen nun die Oldenburger Schauspieler*innen Helen Wendt und Jens Ochlast sowie der Regisseur der Costa Compagnie Felix Meyer-Christian vorweg filmische Auszüge der Recherche in Mosambik und Katalonien vor, an der sie selbst beteiligt waren. Im anschließenden Gespräch berichten sie darüber was es bedeutet, sich als Schauspieler*in auf einmal selbst inmitten globalpolitischer Zusammenhänge wiederzufinden und die Aufgabe zu haben, diese für die theatrale oder filmische Ausarbeitung einzuordnen und wiederzugeben. Oder wie im Fall von Helen Wendt, nicht nur Interviewerin zu sein, sondern selbst zur Protagonistin und Interviewten zu werden und ihre eigene Unabhängigkeit und Identität als Afro-Deutsche Schauspielerin innerhalb der systemisch-rassistischen Strukturen in ihrem eigenen Leben zu reflektieren.

Hier geht es zum Trailer!

Künstl. Leitung, Recherche, Regie, Drehbuch: Felix Meyer-Christian Mitarbeit Recherche in Mosambik, Mitarbeit Drehbuch: Helen Wendt Mitarbeit Recherche in Katalonien: Jens Ochlast, Agnes Kammerer Stringer, Mitarbeit Mosambik: Timoteo Maposse Kamera: Philine Von Düszeln, Thomas Oswald  Schnitt: Stéphanie Morin Musik: Marcus Thomas Color Correction: Eric Birnbaum, Keren Chernizon Coding, Virtual Reality: Erik Kundt Bühne, Kostüme: Lydia Sonderegger Dramaturgie und Koordination Staatsheater Oldenburg: Marc-Oliver Krampe Orchesteraufnahmen Oldenburg: Jan Bergström (Oboe/ Englischhorn), Michael Hagemeister (Kontrabass), Agnes Izdebska (Violine), Jens Pfaff (Fagott)  Assistenz Oldenburg: Aisha Abo-Mostafa Mit großem Dank an alle Interviewpartner*innen!

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

Eine Produktion von Costa Compagnie in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater und dem Staatstheater Nürnberg, sowie dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst.

    

Mit freundlicher Unterstützung von INVR.SPACE

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